PMax-Update: Vertikale 9:16-Bildanzeigen sind da
Google ermöglicht jetzt vertikale 9:16-Bildanzeigen in Performance Max. Das Format passt sich mobilen Feeds und Kurzvideo-Umfeldern besser an, lässt Creatives natürlicher wirken und erweitert die Platzierungsmöglichkeiten – direkt im meistautomatisierten Kampagnentyp von Google Ads.
Warum das wichtig ist
Mobile Nutzung ist vertikal. Mit 9:16 deckst du mehr mobile Flächen ab, erhöhst die Sichtbarkeit im Scroll-Kontext und kannst Interaktionen verbessern. Kurz gesagt: Design for the scroll statt Querformat-Kompromisse.
Eckdaten (kompakt)
Seitenverhältnis: 9:16
Empfohlen: 1080 × 1920 px
Minimum: 600 × 1067 px
Dateigröße: bis ca. 5 MB
(Prüfe immer die aktuellen Spezifikationen in deinem Konto.)

Best Practices für Creatives
Setze das Hauptmotiv und die Kernbotschaft ins obere Drittel. Nutze kurze, kontraststarke Texte (6–10 Wörter) und eine gut lesbare Sans-Serif. Platziere Logo/Branding sichtbar, aber dezent. Denke in Serien: mehrere Varianten (Hook, Angebot, Social Proof, Produkt im Einsatz) parallel testen.
Umsetzung in PMax (so gehst du vor)
Öffne die relevante Asset-Gruppe deiner Performance-Max-Kampagne und lade – zusätzlich zu 1:1 und 1.91:1 – ein vertikales 9:16-Bild hoch. Prüfe anschließend die Vorschau in shorts-/discover-/gmail-ähnlichen Mockups, damit keine wichtigen Elemente abgeschnitten werden. Beobachte nach dem Go-live die Asset-Leistung und Placements und rotiere schwache Motive frühzeitig heraus.
Worauf du achten solltest
Verlasse dich nicht auf simples Zuschneiden aus Querformaten – gecroppte Motive sind in 9:16 oft schlecht lesbar. Entwickle stattdessen native Vertikal-Layouts. Reduziere den Textanteil und vergrößere die Kernbotschaft, damit Inhalte auf mobilen Screens klar erkennbar bleiben. Lade mehrere 9:16-Varianten, damit PMax genug Vielfalt hat, um deinen Creative-Mix optimal auszuspielen.
Fazit
Das 9:16-Format schließt eine kreative Lücke in PMax und stärkt die mobile Reichweite. Wer nativ vertikale Creatives liefert, verbessert die Passung zum Nutzungskontext – ein kleines Spez-Update mit spürbarem Impact auf Sichtbarkeit und Wirkung.









